WARUM HAUSAUFGABEN?

So profan es klingt, aber Übung macht nun mal den Meister.

Verhalten verändert sich nicht über Nacht und Probleme verschwinden nicht einfach so.

Oft ist es ein Prozess, der sorgfältig aufgebaut werden will.

Um die Inhalte der Trainingsstunde in den Alltag zu übernehmen, damit der Hund sie dort auch in jeder Situation abrufen kann, müssen sie generalisiert werden. Das bedeutet, was beim Coaching besprochen und angeleitet worden ist,

muss zu unterschiedlichen Zeiten, an wechselnden Orten und Gegebenheiten wiederholt und eingeübt werden, erst wenn der vorherige Schritt sitzt kann der nächste erfolgen.

Das hört sich jetzt nach einer Menge Arbeit an aber ich garantiere, es lohnt sich und  macht zudem wahnsinnig Spaß.

Das Üben mit Ihrem Hund bedeutet Qualitätszeit und ganz sicher Erfolgserlebnisse für Sie beide.

 

HILFE, MEIN HUND IST HYPERAKTIV. . .

Ja, es gibt das Krankheitsbild der ADHS bei Hunden.

Hier müsste man, neben gewissenhaftem Training und nach genauer Absprache mit dem Tierarzt, eine medikamentöse Unterstützung in Betracht ziehen.

Die gute Nachricht ist, dass diese Fälle sehr selten sind.

Allerdings können auch Hunde ohne neurologische Störung ihre Bezugspersonen an den Rand der Erschöpfung und darüber hinaus bringen.

Doch Ihrem Wirbelwind kann geholfen werden. Er kann lernen `runterzufahren, sich zu konzentrieren, bewußt zu agieren und sich zu entspannen.

Er kann lernen zur Ruhe zu kommen.

 

WENN`S MAL NICHT KLAPPT

Wenn eine Übung mal partout nicht klappen will, ist das keine Tragödie. Jeder darf mal einen schlechten Tag haben, und sowieso hat jeder individuelle Vorlieben und sein ganz eigenes Lerntempo, auf das Rücksicht genommen werden muss.

In so einem Fall bricht man einfach ab bevor man total genervt ist. Dann lässt man die Fellnase eine Übung oder einen Trick machen, die sie schon gut und gerne! macht, damit man kräftig loben kann und schließt das Training mit einem Erfolgserlebnis für beide Partner ab. Das ist ganz wichtig, denn sonst erlischt irgendwann die Begeisterung.. Es entsteht Unmut, Stress und Frust, die man in die nächste Runde mitnimmt. Unter diesen Bedingungen kann man nichts Neues lernen.

Deswegen: Gelassen, mit einem positiven Gefühl abschließen und beim nächsten Mal guter Dinge durchstarten.

 

ERNÄHRUNG

Die Ernährung des Hundes ist für manch einen Halter fast wie eine Religion. Deshalb möchte ich mich hier so wenig wie möglich einmischen. Oft lohnt es sich jedoch trotzdem einen Blick darauf zu werfen, weil verschiedene Verhaltensauffälligkeiten durch eine Futterumstellung leicht aus der Welt geschafft werden könnten.